Gedanke/Entstehung

„In früheren Zeiten betrachteten die Menschen Strukturen als gottgegeben, wie das z.B. in der Schöpfungsgeschichte des Alten Testaments deutlich wird. Auch in der Wissenschaft befasste man sich lange nur mehr mit der Frage, wie Strukturen aufgebaut sind und nicht damit, wie sie entstehen. Erst in neuerer Zeit wendet sich das Interesse der Forschung immer mehr dieser letzteren Frage zu. Will man nicht jedes mal eine übernatürliche Macht zur Erklärung dieser Strukturen bemühen, so steht die Wissenschaft vor der Aufgabe zu erklären, wie Strukturen von allein gebildet werden oder, mit anderen Worten, wie diese sich selbst organisieren.”
Hermann Haken

Physik Ing. Bernd Joschko entdeckte das Prinzip der Selbstorganisation in der Physik bereits vor 35 Jahren und beschrieb ein Optimierungsverfahren für Wasserstrahldüsen in seiner Diplomarbeit im Jahre 1975. Das Grundprinzip der Evolutionsbionik wurde praktisch umgesetzt. Die Nobelpreisträger Ilya Prigogine und Manfred Eigen, die die Phänomene der Selbstorganisation in chemischen und biochemischen Systemen erforschten, sowie vor allem die von Hermann Haken Anfang der achtziger Jahre begründete interdisziplinäre Wissenschaft der Synergetik machte die Wirkweise der Selbstorganisation zu einem Phänomen, das sich in den modernen Wissenschaftsbereichen immer mehr etabliert.

Synergetik ist ein Begriff aus der Physik und bschreibt die „Lehre vom Zusammenwirken“ der Elemente oder Kräfte, die innerhalb eines komplexen dynamischen Systems miteinander in Wechselwirkung treten. Die Synergetik ist also ein interdisziplinäres Forschungsgebiet auf der Suche nach gemeinsamen Eigenschaften dieses Zusammenwirkens sowie nach den zugrunde liegenden allgemeinen Gesetzmäßigkeiten. Die synergetische Grundidee ist, dass das Zusammenwirken der Elemente von nur einigen wenigen Prinzipien bestimmt wird. (Haken & Schiepek, 2006)

Auf der Basis dieses Wissens und seiner jahrelangen Erfahrung mit zahlreichen Therapieformen im eigenen Seminarzentrum sowie auf seinen Reisen gelang es Bernd Joschko nachzuweisen, dass Selbstorganisationsprozesse im menschlichen Gehirn gezielt erzeugbar sind, wodurch sich das gesamte System nachhaltig positiv im Sinne natürlicher Emergenz optimiert. Er verband im Jahre 1982 ermals die Sichtweise der Synergetik, mit der Evolutionsbionik aus seiner Ing-Arbeit, sowie seine neuesten praktischen Erkenntnisse aus seiner Forschungsarbeit des BKA, die sich aus Musterbildung und Rasterfahndung zusammensetzen. Der Begriff der Psychobionik war geboren. Innerhalb der nächsten 6 Jahre erlernte er praktische Techniken aus ganzheitlichen Therapieverfahren und Meditationstechniken von OSHO. So gründete er 1988 das Synergetik Coaching (ehem. Synergetik Therapie), in dem Techniken angewandt werden, die innerhalb der neuronalen Strukturen im Gehirn eines Menschen Selbstorganisationsprozesse auslösen und somit zu mehr Gesundheit, Handlungskompetenz und Wohlbefinden führen. Diese Techniken werden in so genannten „Innenweltreisen®“ angewandt.
Die Methode ist inzwischen so ausgereift, dass gezielt negativ wirkende Hintergrundmuster spezifischer Probleme aufgesucht und aufgearbeitet werden können.