Psychobionik - Ausbildung Übersicht
2011
In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben sich in der Ausbildungsstruktur verschiedene
Schwerpunkte herauskristallisiert, die in unterschiedlichen Berufsbildern umgesetzt
wurden.
Der Beruf des Synergetik Profilers hat derzeit den höchstmöglichen
Qualifikationsgrad und ist damit Voraussetzung für den Übergang in
den wissenschaftlichen Tätigkeitsbereich des Psychobionikers.
Wie in der Grafik dargestellt, präsentiert sich die Ausbildungsstruktur
in einer aufsteigenden Linie:
Voraussetzung
für sämtliche Berufs-Ausbildungsgänge ist immer die Basic-Ausbildung,
in der das Grundlagenwissen der psychobionischen Technik, das sog. Basishandwerkszeug
und seine praktische Umsetzung, vermittelt wird. Sie schließt ab mit der
Zertifizierung zum Innenweltbegleiter ab. Dieser bietet "innerer Selbsterfahrung"
zur Selbstheilung an.
Darauf aufbauend kann mit derzeit weiteren 16 Ausbildungstagen der Berufsabschluss
zum Synergetik Coach erworben werden. Sein Schwerpunkt liegt im Training von
Lebenskompetenz durch innere Erkenntnis- und Veränderungsprozesse.
Eine weitere Variante baut auf den Coach auf. Der Synergetik-Therapeuten bzw.
Synergetik Profiler. Sein Schwerpunkt liegt im Gebiet der neuronalen Selbsterfahrung
und der Begleitung von intensiven emotionalen Prozessen. Dieser Beruf bietet
die Möglichkeit, mit der Auslösung von Selbstheilung im Gebiet der
Heilkunde, d.h. mit Erkrankungen zu arbeiten. Dazu ist allerdings die zusätzliche
Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz – Heilpraktiker für Psychotherapie
– erforderlich. Liegt diese Erlaubnis nicht vor, dürfen grundsätzlich
nur Tätigkeiten ausgeübt werden, die sich außerhalb der Heilkunde
bewegen.
Beide Berufe haben einen Schwerpunkt in der gezielten Aufdeckung innerer Musterprägungen
und der nachfolgend ebenfalls gezielten Musterauflösung auf Grundlage spezieller
Fragestellungen. Als ein Focus hat sich hier die Hintergrundbearbeitung von
Krankheiten auch schwerer Natur herauskristallisiert. Diese darf - wie gesagt
- jedoch nur dann vorgenommen werden, wenn eine zusätzliche Erlaubnis nach
dem Heilpraktikergesetz – Heilpraktiker für Psychotherapie –
vorliegt, da mit einer solchen Hintergrundbearbeitung das Gebiet der Heilkunde
betreten wird.
Die Qualifikation zum Psychobioniker als einem wissenschaftlichen Lehr- und
Forschungsberuf hat zur Voraussetzung, dass sämtliche Ausbildungsmodule
aller hier genannten Berufsvarianten durchlaufen werden. Im Unterschied zur
synergetischen Technik, die mit dem Wirkprinzip der Selbstorganisation arbeitet,
beherrscht der Psychobioniker die Vorgehensweise der psychobionischen Optimierung.
Gegenstand seiner Tätigkeit ist die Ausbildung des Einzelnen in der Optimierung
der zentralen, individuell überprägten Innenweltfaktoren hin zu einer
Urbildqualität. Ist diese erreicht, kann von einem Zustand neuronaler Freiheit
gesprochen werden.
Basic-Ausbildung
Alle Berufsausbildungs-Gänge beginnen mit dem Erlernen
der technischen Grundlagen in der Basic-Ausbildung. Diese erstreckt sich über
ein halbes Jahr und umfasst vier Blöcke mit jeweils 7 Tagen Vollzeitunterricht.
Neben der Vermittlung des theoretischen Wissens wird die Anwendung des Basishandwerkszeugs
praxisnah trainiert. Die Basic-Ausbildung schließt mit einer schriftlichen
Prüfung ab.
Das Curriculum
der Synergetik Basic-Ausbildung von 1993 bis 2011 der Ausbildungsgruppen A 1
bis A 34 finden Sie hier....
Der erfolgreiche Abschluss der Basic Ausbildung endet mit dem Zertifikat zum Innenweltbegleiter. Ab Mai 2011 verändern wir die basic Ausbildung zur Psychobionik basic.

Das Tätigkeitsbild des Innenweltbegleiters
Handlungskompetenz
durch innere Selbsterfahrung
In der Zertifizierung zum Innenweltbegleiter liegt die Bestätigung, dass
die Grundlagen der synergetischen Technik, d.h. des Innenweltsurfens beherrscht
und zur Begleitung angewandt werden dürfen.
Der Tätigkeit des Innenweltbegleiters gestaltet sich wie folgt: wie der
Begriff bereits ausdrückt, begleitet er den Klienten auf dem Weg in und
durch die Welt seiner inneren Bilder. Dabei steht die Technik des Innenweltsurfens
im Vordergrund: durch freies und assoziatives Auffinden von Erinnerungs- und
Symbolbildern (Ersurfen) erfährt der Klient seine innere Realität,
die auch seine Handlungsweise im Außen wesentlich bestimmt.
Diese Form der ausschließlich nach innen und damit auf sich selbst gerichteten
Selbsterfahrung, die ein Gegenüber im Außen nicht mehr benötigt,
ermöglicht das Kennenlernen, die Sichtbarmachung und die Bewusstwerdung
eigener Verhaltens- und Denkmuster. Der dabei erzielte Erkenntnisgewinn basiert
auf dem unmittelbaren Erleben der inneren Bilder und der Erfahrung aller mit
diesen Bildern verknüpften Gefühle und Gedanken. Dabei werden Hindernisse
ebenso wie förderliche Potentiale in der direkten Anschauung nicht nur
verstandesmäßig wahrgenommen, sondern intensiv erfühlt und erspürt.
Es bleibt jedoch nicht bei einer reinen Selbstbeobachtung – vielmehr gibt
der Klient sich selbst ein feedback über sein Erleben und beginnt dadurch
seine emotionale und praktische Handlungskompetenz zu steigern. Dies geschieht
insbesondere dann, wenn er auf unliebsame oder besonders berührende innere
Bilder trifft, mit denen er in einen direkten Kontakt und Austausch tritt. Dabei
kann auch ein ständiger Perspektivwechsel vorgenommen werden: es besteht
immer die Möglichkeit, in jedes einzelne Bild „einzusteigen“
und damit eine andere, bislang noch unerkannte Wahrnehmung zu erleben.
Der Innenweltbegleiter unterstützt den Klienten im Ersurfen der vielfältigen
Möglichkeiten seiner inneren Realität durch Vorschläge und Angebote.
Er ist mit den Gesetzmäßigkeiten der Innenwelt vertraut und leistet
Hilfestellung bei der direkten Auseinandersetzung mit dem Bildmaterial, sodass
erfolgreiche Selbstorganisationsprozesse ausgelöst werden. Über das
Wirkprinzip der Selbstorganisation erschafft die Innenwelt eigenständig
ein neues und - im Verhältnis zu dem ursprünglich vorgefundenen -
höherwertiges Bildmaterial, das direkt in vermehrter und verstärkter
Handlungskompetenz mündet und umgesetzt werden kann.


Ausbildung für Klienten zur Selbstheilung

Arbeitsgebiet ist die Optimierung der Urbilder in der Neurowelt zur Persönlichkeitsentwicklung und "neuronalen Freiheit" bzw. ganzheitlichen Gesundheit
